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ausserunterr. Projekte - 03.05.2014  13:03

Favela-Aresing

Ein halbtägiges Architekturprojekt an der Mittelschule Aresing sollte die Gemeinschaftsbildung einer 8. und 9. Klasse fördern.
Den Aktuellen Anlass boten die gewaltsamen Räumeungen der Favelas von Rio im Vorfeld der Fußball-WM. Zunächst wurde am Beispiel von Favelas bzw. Gecekondus untersucht, wie gemeinschaftliches, selbstorganisiertes Bauen ohne Architekten und Baurecht funktioniert um dann über die künstlerische Interpretation "anonymen Bauens" mit vorgefundenen Materialien den Bogen zum Kunstprojekt "Favela-Café" der Art-Basel 2013 zu schlagen, das ebenfalls nach spontanen Guerillia-Bauaktionen mit Polizeigewalt geräumt wurde.

Im Praktischen teil entwarfen die 40 Schüler/innen in Teams 8 kleine Shelter, die zu einer städtebaulichen Anlage gruppiert wurden.
Dieses Modell wurde daraufhin von den Teams innerhalb von 2 Stunden mit 400 Dachlatten, 1500 Kabelbindern und 100m2 Gewebeplane auf dem Schulgelände realisiert.
Die Favela kann in den folgenden Wochen in den Pausen bewohnt werden.

ausserunterr. Projekte - 20.03.2014  22:35

Projektworkshop Schulhofprojekt Geretsried

Bei der Ideenwerkstatt im Februar 2014 haben Schüler/innen, Lehrer/innen und Vertreter/innen des Elternbeirats unzählige hervorragende Ideen zur Gestaltung des Schulhofs entwickelt, die in der Zwischenzeit den Schüler/innen vorgestellt und von diesen priorisiert wurden.
In der 1.Projektwerkstatt  wurden in parallelen Teams von Schüler/innen und Lehrer/innen wurden alle Ideen gesichtet, auf ihre machbarkeit hin untersucht und Überlegungen zu Nutzungsqualitäten, Gestaltung und Umsetzung angestellt.
Gemeinsam wurden die wesentlichsten Projekte herausgearbeitet und definiert:
- Sofortmaßnahmen für Frühjahr 2014
- Temporäre maßnahmen bis zur Umgestaltung des Hofs in wenigen Jahren
- Ziele für den späteren Umbau des Schulhofs

ausserunterr. Projekte - 24.02.2014  20:46

Ideenwerkstatt Schulhof

Im Zuge einer notwendigen Kanalsanierung soll in einigen Jahren die Sanierung des in die Jahre gekommenen Eingangshofs des Schulzentrums Geretsried erfolgen.
Da ein konkreter Baubeginn nicht absehbar ist, wollen die Lehrer/innen von Realschule und Gymnasium sich nicht länger gedulden und mit temporären Maßnahmen schon jetzt beginnen, ihren Eingangshof zu gestalten. Vom Bauamt wurde für 2014 ein Materialbudget und Unterstützung zugesagt.
Mit ca. 30 ausgewählten Schüler/innen aus allen Jahrgangsstufen und beiden Schulen sowie engagierten Lehrer/innen wurde daher von der LAG im Februar 2014 eine erste Ideenwerkstatt im Schulhof durchgeführt.
Nach der gründlichen Bestandsaufnahme entwickeln die Teilnehmer/innen eine Vielzahl von Ideen, die zum Schluß Vertreter/innen des Bauamts und der Presse präsentiert wurden.
Die Ergebnisse werden nun der Schule vorgestellt, die die Chance zum Feedback bekommen soll.
Ein Organisationsteam wird dann bis zum Frühjahr und mit Unterstützung der LAG einige geeignete Selbsthilfeprojekte vorbereiten. Auch die Unterstützung des Elternbeirats, der sein Können bereits beim Umbau der Aula großartig unter Beweis gestellt hat, ist bereits fest zugesagt.

ideenws_poster_s.pdf

Ergbnisse im Überblick

Fortbildung "Jugend macht Stadt"

10. Oktober 2013, 14:00 bis 11. Oktober 2013, 18:00
Hardenberg-Gymnasium, Fürth

01. Juli 2013, 09:30 - ca. 17:00
Ignaz-Günther-Gymnasium, Rosenheim        

Ein Auftrag der LAG Architektur und Schule ist es, Projekte anzustoßen und bei der Umsetzung fachlich zu begleiten, die es Schüler/innen ermöglichen, sog. "außerunterrichtliche Kompetenzen" zu erwerben.
Die Fortbildung hat daher versucht, Lehrer/innen aller Fachrichtungen zu ermutigen, eigene Projekte mit Schüler/innen im Stadtraum durchzuführen und hat konkrete Erfahrungen aus Schulprojekten mit Jugendlichen im Stadtraum weitergeben.

Mit der Methode der STADTOASEN haben Jugendliche seit 2009 die Möglichkeit, sich Stadträume temporär anzueignen, diese zu gestalten, zu inszenieren und zu bespielen. Sie leisten damit einen aktiven Beitrag zur Stadtentwicklung und erleben sich als Akteure der Stadtgesellschaft.

Die Fortbildung vermittelte das Spektrum der Möglichkeiten, Jugendliche in realen Projekten an der Stadtentwicklung zu beteiligen - von einfachen Wahrnehmungsübungen und Analysemethoden über die Entwicklung eigener Visionen und Konzepte bis zur Umsetzung eines breit angelegten Projekts im P-Seminar der gymnasialen Oberstufe.
In praktischen Planspielen und Werkstätten wurden Sie am Beispiel der aktuellen STADTOASE in Rosenheim bzw. an einer konkreten Aufgabenstellungen in Fürth Nutzungskonzept entwickelt, am Modell räumliche Gestaltungsmöglichkeiten erprobt und wesentliche Schritte zur erfolgreichen Umsetzung eines Projekts mit Schüler/innen durchgespielt.
Zum Abschluß in Fürth konnten die Lehrer/innen eine kleine STADTOASE aus Recycling- und Billigmaterialien improvisieren, leider wegen Regens nur im Schulhof. Hier konnte n die Teilenehmer/innen die Fortbildung gemeinsam ausklingen lassen.
Zwei jugendliche Stadtoasen-Macher/innen aus Rosenheim gaben einen authentischen Einblick in ihr aktuell durchgeführtes Projekt, standen für Fragen, Diskussionen zur Verfügung und moderierten Teile der Fortbildung.

Aufbauend auf den Ergebnissen der Fortbildung soll im kommenden Jahr in einem P-Seminar Sozialkunde des Hardenberg-Gymnasiums eine Stadtoase in Fürth und in einem P-Seminar Wirtschaft und Recht eine Stadtoase in Rosenheim entstehen.
Das Projekt wird von der LAG als "Ausserunterrichtliche Maßnahme" unterstützt: In einem zweitägigen Crashkurs werden die Referent/innen der Fortbildung mit dem künftigen Team des P-Seminars im Frühjahr 2014 eine Stadtoase planen und organisatorisch so vorbereiten, dass diese mit minimalem Betreuungs- und Kostenaufwand gelingen kann.

Referent/innen:
Jan Weber-Ebnet, Dipl. Ing. Architekt
Anna Staudt und Cedric Breit, STADTOASEN-ROSENHEIM

Infos zum Projekt: www.stadtoasen.org

ausserunterr. Projekte - 30.06.2013  11:15

Projekt Bambuskuppel am Gymnasium Diedorf

Das neu gegründete Gymnasium Diedorf residiert bis zur Fertigstellung des Schulneubaus in Containern. Das Schulumfeld, ein asphaltierter Platz, bietet weder Sitzgelegenheiten noch Rückzugsorte oder Schatten.
Schüler/innen der sechsten Klassen haben sich daher im Kunstunterricht mit der Gestaltung des Pausenhofs auseinander gesetzt. Die Aufgabe war es, eine Beschattung zu konstruieren, die verschiedene Anforderung erfüllen kann, also multifunktional ist. Als Baumaterial sollte Bambus verwendet werden.
Im Modell entstanden sehr unterschiedliche, aber dennoch realisierbare Konstruktionen, die die Teams in kurzen Filmen präsentierten und zur Abstimmung stellten: www.gymnasium-diedorf.de

Ende Juni sollte der Siegerentwurf mit fachlicher Unterstützung durch Jan Weber-Ebnet, Architekt der LAG, realisiert werden:
Mit Fahrradschlächuen wurden sternförmige Module geknotet, die durch geschicktes Verzahnen kraftschlüssig zu einer Kuppel verbunden wurden, die  teilweise mit Netzen als Sonnenschutz bespannt wurde.
Nach zwei Arbeitsvormittagen stand eine Kuppelkonstruktion mit einem Durchmesser von 12m.

Im Herbst wird die temporäre Installation abgebaut und die Bambusstangen stehen im kommenden Frühjahr für das nächste Projekt zur Verfügung.

Eine Fortbildung zum Thema ist bereits angedacht!




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Die Bayerische Architektenkammer und das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst fördern die Beschäftigung mit dem Thema Architektur im Unterricht.